Forderungsausfälle im Export vermeiden
Auslandsforderungen werden häufig nicht oder nur mit hohem Kostenaufwand realisiert, weil es am entsprechenden Know-how fehlt. Fehlende Informationen über die Bonität der Schuldner, verzögerte Warnsignale einer sich anbahnenden Insolvenz, Gerichtsstandsprobleme, die Auswahl eines geeigneten Anwalts vor Ort, Sprachschwierigkeiten usw. bilden oftmals ein unüberwindbares Hindernis für Unternehmen, um Forderungen im Ausland wirkungsvoll einzutreiben.
In diesem Seminar lernen Sie, die rechtlichen Risiken des konkreten Exportgeschäftes objektiv einzuschätzen und Sicherungsinstrumente zutreffend einzusetzen. Sie erfahren, wie die im Einzelfall erforderlichen Prozesse und Zwangsmassnahmen erfolgreich durchzuführen sind.
Seminarinhalt
- Die Risiken im Aussenhandel
- Neue Europäische Gerichtsstands- und Vollstreckungsverordnung vom 1.3.2002
- Einzugsschwierigkeiten durch richtige Vertragsgestaltung vermeiden
- Beurteilung der Prozesschancen
- Effizientes Mahn- und Inkassowesen
- Instrumente zur Sicherstellung des Forderungseinzuges
- Besondere Zahlungsformen und ihre Restrisiken
- Schuldnerbörsen, Factoring, Forfaitierung
- Vollstreckbares Urteil als Grundvoraussetzung
- Schweizer und ausländische Gerichtsverfahren, Schiedsgerichte
Zielgruppe
Geschäftsführer/innen; Export-, Marketing- und Verkaufsleiter/innen,
Mitarbeiter/innen der Finanz- und Rechtsabteilung
Referent
Dr. Hans-Jörg Stadler, Rechtsanwalt, spezialisiert auf Fragen des Aussenhandels, D-Leimen/Heidelberg
Kosten
Mitglieder CHF 680.– (exkl. MwSt.)
Nichtmitglieder CHF 780.– (exkl. MwSt.)
Die Preise verstehen sich inklusive Seminarunterlagen, Pausenerfrischungen und Mittagessen.


