Der präferenzielle Warenursprung - Vertiefungsseminar
Die korrekte Anwendung der präferenziellen Ursprungsregeln erfordert fundierte Kenntnisse der aktuellen Freihandelsabkommen und der darin enthaltenen Bestimmungen. Neben der Bestimmung des präferenziellen Ursprungs sowie der Ausstellung der formellen Präferenznachweise spielt dabei auch die nachvollziehbare Dokumentation des Ursprungs im Unternehmen eine wichtige Rolle. In diesem Vertiefungsseminar erfahren Sie, wie Sie auch komplexe Fälle fachgerecht bearbeiten und entsprechend für etwaige nachträgliche Zollprüfungen dokumentieren. Dabei werden auch die vielfältigen Ausnahmeregelungen besprochen und anhand von Beispielen erläutert. Durch praktische Fallbeispiele erlangen Sie Sicherheit auch bei schwierigen Fällen.
Kenntnisse im präferenziellen Warenursprung werden vorausgesetzt.
Seminarinhalt
- Die aktuellen Präferenzabkommen der Schweiz / EFTA
− Paneuropäische Kumulationszone
− Pan-Euro-Med-Zone
− Bilaterale Abkommen - Bestimmung des Warenursprungs
− Minimalbehandlungen
− Ausreichende Bearbeitung gem. Liste
− Kumulierungsregeln
− Territorialitätsprinzip, unmittelbare Beförderung
− Drawback-Verbot - Präferenznachweise
− EUR.1, EUR-MED bzw. Ursprungserklärungen
− Lieferantenerklärungen (nationale Lieferungen)
− Vereinfachte Verfahren (Ermächtigter Ausführer) - Fallstudien/praktische Übungen
Zielgruppe
Leitende Mitarbeiter/innen mit Vorkenntnissen im präferenziellen Ursprung der Bereiche Export, F&E, Einkauf und Logistik, Exportsachbearbeiter/innen
Referent
Dr. Ralf Ruprecht, Berater für Exportorganisation und Zollwesen, Dr. Ruprecht & Partner Unternehmensberatung, D-Heidelberg
Kosten
Mitglieder CHF 680.-- (exkl. MwSt.)
Nichtmitglieder CHF 780.-- (exkl. MwSt.)
Die Preise verstehen sich inklusive Seminarunterlagen, Pausenerfrischungen und Mittagessen.


